ITech Progress und Partner unterstützen Entwicklung einer neuen IT-Anwendung für Kindergeldzahlungen erfolgreich

Bundesweite Einführung der „Kindergeld-Windows-Implementierung“ (KIWI) durch die Bundesagentur für Arbeit. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat im Dezember 2007 eine neue IT-Anwendung für die Bearbeitung des Kindergeldes bundesweit eingeführt, deren Entwicklung die ITech Progress GmbH unterstützte. Die Software speist das Zentrale Verfahren mit Informationen, welches die regelmäßige monatliche Kindergeldzahlung an ca. 9,2 Millionen Kindergeld-Empfänger für rund 15 Millionen Kinder steuert, – das erfordert 9,5 Millionen sichere Zahlungsvorgänge pro Monat über mehrere Tage verteilt.

Der bundesweite produktive Einsatz der Software erfolgte zeit- und budgetgerecht, nachdem sie in Modellversuchen seit September 2007 erfolgreich in drei Familienkassen erprobt worden war. Die neue Software ist im Vergleich zur bislang eingesetzten in der Handhabung flexibler sowie einfacher erlernbar und bedienbar. Während bei der Vorläuferversion die Eingabe zeichenbasiert und mit Hilfe von vielen Kürzeln und Verschlüsselungen erfolgte, bietet die Neuentwicklung KIWI windowsbasierte Oberflächen mit kompletter Mausfunktionalität, Hilfefunktionen und graphische, sich zum Großteil selbst erklärende Benutzeroberflächen. Gleichzeitig können Anwender, die an die bisherige Kürzel-Eingabe gewöhnt sind und sich nicht umstellen möchten, weiterhin mit diesen arbeiten. Für die etwa 4000 Anwender von KIWI stellt die Software eine erhebliche Erleichterung dar.

Die Entwicklung der Software wurde von der ITech Progress GmbH in Zusammenarbeit mit ihren Partnern Siemens IT Services und MID GmbH nach gewonnener Ausschreibung unterstützt. Die Berater von ITech Progress waren hierbei als Spezialisten für die Implementierung und Umsetzung der J2EE-basierten Software-Lösungen zuständig.

Technologisch innovativ und zukunftssicher
Hinter dieser recht einfach erscheinenden und für den Anwender lediglich graphisch sichtbaren Software-Verbesserung stehen viele wichtige technische Entscheidungen. Zwei zentrale Anforderungen, die die BA an die neue Software stellte, entsprechen zweien der Kernkompetenzen von ITech Progress: Die Software-Umstellung sollte zum einen technisch auf zukunftsfähigen Technologien basieren, um kurzlebige Einmal-Investitionen zu vermeiden. Zum anderen sollten die IT-Fachleute der BA, die im Projektteam mitwirkten, so geschult werden, dass ihre Kompetenz für Anwendung und Wartung des Systems sowie eine eventuelle spätere Weiterentwicklung der Software ausreicht und damit vollständig von der BA selbst abgewickelt werden kann.

Mit einer modernen und modularen J2EE-basierten Architektur entschied man sich für eine zukunftsfähige Technologie, die die Software integrationsfähig, für noch größere Datenmengen erweiterbar und hardwareunabhängig macht. Entwickelt wurde sie unter Einsatz innovativer Entwurfs-, Implementierungs- und Testtechniken.

„Das bisherige Feedback unserer Anwender ist sehr positiv“, sagt Klaus Naser, technischer Projektleiter für KIWI bei der BA. „Die Anwendung ist mit der Einhaltung der Termine und des Budgets eine der erfolgreichsten Anwendungen, die in der Bundesagentur für Arbeit entwickelt worden ist.“

Berater und Kunde sprechen eine Sprache
Sowohl in der Planungs- als auch in der Umsetzungsphase, also der Software-Entwicklung, setzten ITech Progress und seine Partner Berater ein, die bereits kundenspezifische Erfahrungen vorweisen konnten. Die entsprechenden Mitarbeiter waren bereits vertraut mit Prozessen und Arbeitsweisen der BA und verfügten dementsprechend über die nötigen Fachkenntnisse, etwa im Bereich der Leistungsgewährung der BA. Dadurch sind sie in der Lage, die tatsächlichen Anwenderbedürfnisse zu implementieren.

OOP 2008: Harte Fakten – SOA-Softskills: SOA-Projekte mit Softskills erfolgreich managen

Mahbouba Gharbi, ITech Progress GmbH, und Kerstin Brockmann, Mathema Software GmbH

Mahbouba Gharbi trägt gemeinsam mit Kerstin Brockmann von Partner Mathema bei der OOP 2008 in München zum Thema „SOA-Softskills“ vor. Der Vortrag findet statt am Mittwoch, 23. Januar 2008, von 18:30 bis 20 Uhr.

Der Vortrag beschäftigt sich mit serviceorientierten Architekturen (SOA), die nach wie vor in aller Munde sind – doch nicht alle Projekte werden erfolgreich abgeschlossen. Es wird erläutert, weshalb das oftmals nicht an den angewandten Technologien, sondern an den nicht ausreichenden Softskills im Bereich Kommunikation und Organisation liegt, die ein SOA-Projekt eigentlich am Leben halten sollten. Dieser Vortrag stellt SOA vor und geht auf die Softskills, die in diesem Umfeld benötigt werden, ein. Anhand praktischer Beispiele und konkreter Tipps wird verdeutlicht, warum diese Fähigkeiten für jedes SOA-Projekt unerlässlich sind.

Der Vortrag wendet sich an SOA-Manager, IT-Architekten, Entwickler und Berater – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Gerne können Sie den Vortrag per E-Mail anfordern.

Sie erreichen uns unter contact@itech-progress.com