Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Vertragsbedingungen im Rahmen von Kaufverträgen, die über die Plattform https://www.itech-progress.com geschlossen werden

 

zwischen

ITech Progress GmbH
Donnersbergweg 4
D – 67059 Ludwigshafen am Rhein

Telefon: +49 621 595702 0
Telefax: +49 621 595702 99

– im Folgenden „Anbieter“ –

und

den in § 2 dieser AGB bezeichneten Nutzern dieser Plattform – im Folgenden „Kunde/Kunden“.

 

§ 1 Geltungsbereich

Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Anbieter und dem Kunden gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Der Anbieter bietet über die Website https://www.itech-progress.com ausschließlich Dienstleistungen in Form von offenen Schulungen bzw. Trainings an. Inhouse-Schulungen bzw. -Trainings können nicht über die Website gebucht sondern lediglich über das Formular auf der entsprechenden Seite angefragt werden (Link zum Formular). 

Zur Buchung von offenen Schulungen bzw. Trainings kann der Kunde aus dem Sortiment des Anbieters Dienstleistungen auswählen und diese über den Button „in den Warenkorb“ in einem so genannten Warenkorb sammeln. Über den Button „Jetzt buchen“ gibt er einen verbindlichen Antrag zum Kauf der im Warenkorb befindlichen Waren ab. Vor Abschicken der Bestellung kann der Kunde die Daten jederzeit ändern und einsehen.

(2) Der Anbieter schickt daraufhin dem Kunden eine automatische Empfangsbestätigung mit dem Betreff „Bestätigung Ihrer Bestellung bei itech-progress.com“ per E-Mail zu, in welcher die Bestellung des Kunden nochmals aufgeführt wird und die der Kunde über die Funktion „Drucken“ ausdrucken kann. Die Bestellung des Kunden (1) stellt hierbei das Angebot zum Vertragsschluss mit dem jeweiligen Inhalt des Warenkorbs dar. Die Empfangsbestätigung (Bestellbestätigung) stellt die Annahme des Angebots durch den Anbieter dar. In dieser wird der Inhalt der Bestellung zusammengefasst. In dieser E-Mail oder in einer separaten E-Mail wird der Vertragstext (bestehend aus Bestellung, AGB und Auftragsbestätigung) dem Kunden von uns auf einem dauerhaften Datenträger (E-Mail oder Papierausdruck) zugesandt. Der Vertragstext wird unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert.

(3) Der Vertragsschluss erfolgt in den folgenden Sprachen: Deutsch oder Englisch.

(4) Der Besuch und die Teilnahme an einer der Schulungen des Anbieters stellen keine Garantie dafür dar, dass eine mögliche Zertifizierungsprüfung bestanden wird.

§ 3 Lieferung, Verfügbarkeit, Zahlungsmodalitäten

(1) Die Leistungserbringung erfolgt mit der Durchführung der vom Kunden bestellten Dienstleistung laut Auftragsbestätigung (§ 2 (2) dieser AGB). Die Zahlung wird mit dem Beginn der Leistungserbringung fällig. Soweit nicht anders ausgewiesen, ist dies der 1. Tag einer durchgeführten Schulung.

(2)  Für die Durchführung der gebuchten Schulungsveranstaltungen muss je nach Schulung eine individuelle Mindestteilnehmerzahl erreicht werden. Ist die Teilnehmerzahl aus organisatorischen oder didaktischen Gründen zu begrenzen, so werden die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt, bis die Höchstteilnehmerzahl erreicht ist. 

(3) Kann die vom Kunden in der Bestellung bezeichnete Dienstleistung nur vorübergehend nicht erbracht werden, teilt der Anbieter dem Kunden dies unverzüglich mit. Handelt es sich bei der Dienstleistung um eine Schulungsveranstaltung des Anbieters, kann zwischen dem Kunden und dem Anbieter vereinbart werden, dass der Kunde die Schulung zum nächstfolgenden Termin besucht. Weiterhin hat der Kunde das Recht, vom Vertrag zurückzutreten. Im Übrigen ist in diesem Fall auch der Anbieter berechtigt, sich vom Vertrag zu lösen. Hierbei wird er eventuell bereits geleistete Zahlungen des Kunden unverzüglich erstatten.

(4) Es bestehen die folgenden Leistungsbeschränkungen: Der Anbieter bietet Leistungen zur Buchung über die Website nur solchen Kunden an, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt (Rechnungsadresse) innerhalb der Europäischen Union haben. Kunden aus Staaten außerhalb der EU können über das Kontaktformular ein Angebot anfordern.

(5) Der Kunde kann die Zahlung per Banküberweisung gegen Rechnung vornehmen.

(6) Die Zahlung des Kaufpreises ist unmittelbar mit der Leistungserbringung fällig. Ist die Fälligkeit der Zahlung nach dem Kalender bestimmt, so kommt der Kunde bereits durch Versäumung des Termins in Verzug.

§ 4 Preise, Stornobedingungen

(1) Alle Preise, die im Online-Shop des Anbieters angegeben sind, verstehen sich exklusive der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer. Hinweise auf inkludierte oder exkludierte Umsatzsteuer sind bei allen Preisangaben ausgewiesen.

(2) Der Kunde kann jeden über diese Website abgeschlossenen Vertrag bis vier Wochen vor Schulungsbeginn kostenfrei stornieren. Bei Stornierungen bis drei Wochen vor Schulungsbeginn werden zehn Prozent der Kursgebühr in Rechnung gestellt. Bei Stornierungen bis zwei Wochen vor Schulungsbeginn werden fünfzig Prozent der Kursgebühr in Rechnung gestellt.

Bei einer späteren Stornierung und bei Nicht-Erscheinen wird die volle Kursgebühr in Rechnung gestellt. Die Benennung eines Ersatzteilnehmers kann kostenfrei erfolgen, sofern der Ersatzteilnehmer die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt. Absagen aus organisatorischen Gründen behält sich der Anbieter vor.

Die Stornierung muss in jedem Fall schriftlich erfolgen (E-Mail oder Post). Es zählt das Datum des Versands durch den Kunden.

§ 5 Copyright

Alle Rechte, auch die der Übersetzung, des Nachdrucks und der Vervielfältigung der Teilnehmerunterlagen oder von Teilen daraus, liegen beim Anbieter. Kein Teil der Unterlagen darf ohne die schriftliche Genehmigung durch den Anbieter in irgendeiner Form auch nicht für Zwecke der Unterrichts- und Schulungsgestaltung, reproduziert, insbesondere unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt, verbreitet oder zu öffentlichen Wiedergaben benutzt werden.

§ 6 Sachmängelgewährleistung

(1) Der Anbieter haftet für Sachmängel nach den hierfür geltenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere §§ 434 ff. BGB. Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist auf vom Anbieter gelieferte Sachen 12 Monate.

§ 7 Haftung

(1) Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.

(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(3) Die Einschränkungen der Abs. 1 und 2 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

(4) Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.

§ 8 Hinweise zur Datenverarbeitung

(1) Der Anbieter erhebt im Rahmen der Abwicklung von Verträgen Daten des Kunden. Er beachtet dabei insbesondere die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes und des Telemediengesetzes. Ohne Einwilligung des Kunden wird der Anbieter Bestands- und Nutzungsdaten des Kunden nur erheben, verarbeiten oder nutzen, soweit dies für die Abwicklung des Vertragsverhältnisses und für die Inanspruchnahme und Abrechnung von Telemedien erforderlich ist.

(2) Ohne die Einwilligung des Kunden wird der Anbieter Daten des Kunden nicht für Zwecke der Werbung, Markt- oder Meinungsforschung nutzen.

§ 9 Schlussbestimmungen

(1) Auf Verträge zwischen dem Anbieter und den Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts sowie des internationalen Privatrechts Anwendung.

(2) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz des Anbieters.

(3) Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.